Mit der Gründung des Instituts für Lebensmittelforschung mit Schwerpunkt "Haltbar verpackte Lebensmittel" im Jahre 1941 in München durch Prof. Dr. R. Heiss wurde bereits das heutzutage noch wichtiger gewordene Ziel verfolgt, eine vertrauensvolle Kooperation von Industrie, Staat und Wissenschaft herbeizuführen. Daher wurde zum gleichen Zeitpunkt auch ein industrieller Förderverein dieses Institutes - die heutige IVLV - gegründet. In den Siebziger Jahren wurde das Institut von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen. Die enge Kooperation zwischen Institut und IVLV bestand noch bis 1996, dem Jahr der Übersiedlung des Institutes von München nach Freising.
Die Lebensmittel- und verpackende Industrie war und ist häufig in klein- und mittelständige Unternehmen organisiert, jedoch haben sich in diesem Industriezweig aufgrund von Konzentrationsprozessen auch große und international operierende Unternehmen entwickelt. Dieser Trend setzte in der chemischen Industrie bereits in den 50er Jahren ein. Die großen Unternehmen unterstützten und unterstützen die Forschungsarbeiten finanziell zusätzlich durch ihre Mitgliedschaft in der FoGe, die zu diesem Zweck im Jahr 1964 gegründet wurde.
Die FoGe finanzierte den Ausbau des Geländes in der Schragenhofstraße 35 in München, um dem stark expandierenden Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (Fraunhofer IVV) Platz zu geben bis zu seinem Auszug 1996. Heute ist das Gebäude in der Schragenhofstraße wieder vollständig an verschiedene Unternehmen vermietet, so wird ein Einkommen geschaffen, das zur Finanzierung von Forschungsprojekten genutzt wird. Die Geschäftsstellen von IVLV und FoGe sind ebenfalls in der Schragenhofstraße 35 angesiedelt.

Gebäude der FoGe in München, Schragenhofstaße 35